Ich ging das Treppenhaus hoch bis in den zweiten Stock. Sie wartete in der Wohnungstür und musterte die Fingernägel ihrer rechten Hand. Erst kurz bevor ich vor ihr stand schaute sie auf und unsere Blicke trafen sich. Noch wusste wohl keiner von uns beiden, wie wir die Nacht beenden würden.
Jedenfalls setzten wir uns in die Küche. Ich fragte sie nach einem Taschentuch. Herbstliches Winterwetter treibt immer ein bisschen Schnotter in die Nase. ... . . . . .. -Erledigt! Ich mache mein erstes Bier auf. Eigentlich war es schon mein drittes. Denn die ersten Beiden hatte ich bereits zu Hause getrunken. Vielleicht um schonmal ein bisschen Pegel zu bekommen, in "weiser" Voraussicht auf das was mich später noch erwarten würde oder was ich insgeheim sowieso vor hatte.. ... . . . .oder ich mir wünschte! Hemmungen und falsche Scham sind sowieso überflüssig. Vielleicht hat das was mit historisch anthropologischer Entwicklung von uns Würmern zu tun. Vielleicht aber auch mit gesellschaftlichen Zwängen. Vielleicht weißt du aber auch gar nicht, wovon ich gerade schreibe. Egal! Das dritte Bier war offen. Carpinus kam dazu, wir prosteten uns zu, die Flaschen klimperten und wir hatten unseren zweiten bewussten Blickkontakt. Yeah! Ein Thema wechselte das Nächste. Für einen kurzen Moment kam Enttäuschung in mir hoch. Das war da, als Sie meinte, dass sie gleich abgeholt werden würde um auf eine andere Party zu fahren als zu der, die ich mit Carpinus und Tilia und eigentlich ihr besuchen wollte. Doch das kleine Tief löste sich nach ihrem zweiten Satz schon gleich wieder in ein herrliches Wohlbefinden auf. Als sie sagte, dort wäre sie nur für ein Stündchen und kommt danach auch noch auf unsere Party. Blieb nur die 50/50 Frage nach dem Wer, der oder die sie abholen wollte. Wie sich herausstellte entschied sich das Los gegen mich. Er war groß, blond, cool gekleidet und leicht bekifft, was sein Erscheinungsbild wiederum leicht relativierte. Schwamm drüber!
Jedenfalls setzten wir uns in die Küche. Ich fragte sie nach einem Taschentuch. Herbstliches Winterwetter treibt immer ein bisschen Schnotter in die Nase. ... . . . . .. -Erledigt! Ich mache mein erstes Bier auf. Eigentlich war es schon mein drittes. Denn die ersten Beiden hatte ich bereits zu Hause getrunken. Vielleicht um schonmal ein bisschen Pegel zu bekommen, in "weiser" Voraussicht auf das was mich später noch erwarten würde oder was ich insgeheim sowieso vor hatte.. ... . . . .oder ich mir wünschte! Hemmungen und falsche Scham sind sowieso überflüssig. Vielleicht hat das was mit historisch anthropologischer Entwicklung von uns Würmern zu tun. Vielleicht aber auch mit gesellschaftlichen Zwängen. Vielleicht weißt du aber auch gar nicht, wovon ich gerade schreibe. Egal! Das dritte Bier war offen. Carpinus kam dazu, wir prosteten uns zu, die Flaschen klimperten und wir hatten unseren zweiten bewussten Blickkontakt. Yeah! Ein Thema wechselte das Nächste. Für einen kurzen Moment kam Enttäuschung in mir hoch. Das war da, als Sie meinte, dass sie gleich abgeholt werden würde um auf eine andere Party zu fahren als zu der, die ich mit Carpinus und Tilia und eigentlich ihr besuchen wollte. Doch das kleine Tief löste sich nach ihrem zweiten Satz schon gleich wieder in ein herrliches Wohlbefinden auf. Als sie sagte, dort wäre sie nur für ein Stündchen und kommt danach auch noch auf unsere Party. Blieb nur die 50/50 Frage nach dem Wer, der oder die sie abholen wollte. Wie sich herausstellte entschied sich das Los gegen mich. Er war groß, blond, cool gekleidet und leicht bekifft, was sein Erscheinungsbild wiederum leicht relativierte. Schwamm drüber!
Du bist das was du verachtest, hab ich mal in dem Text einer alten Hardcoreband gelesen. Eigentlich war ich ja nicht wirklich in der Position mich daran aufzuziehen, daß der Typ bekifft war und wahrscheinlich auch noch ein kleiner Verticker ist. Er hatte Weed für einen 20ger oder so dabei, welches er für Freunde mitgebracht hatte. Schließlich war ich um nichts besser. Wahrscheinlich noch eher schlimmer. Denn ich hatte den kompletten November die Uni geschwänzt und gleich nach dem Frühstück eine Flunte geraucht um den Rest des Tages vor der Glotze und dem Rechner zu verbringen. Vielleicht keine anerkennende Leistung, aber eine meisterliche! Das schaffen bestimmt nicht viele. Aber auch hier Schwamm drüber.
Kiffen wird überbewertet. Die die rauchen schenken ihm zu viel Bedeutung und die die es verbieten wollen auch. Aber das ist ein anderes Thema.
Dann eben das vierte Bier her und versuchen das Angenehmste aus dem Abend zu ziehen. Tschüss hab ich gesagt, als die Beiden aufbrachen. Ich lehnte mich zurück, zog ein Bein an, parkte es an der Tischkante, nahm einen großen Schluck und ließ den Abend auf mich zu kommen. Sie war weg und ich auf dem Weg besoffen zu werden. Na wunderbar. Nach etwas anderem war mir in dem Moment auch nicht zu Mute. Der Besuch für den das Weed geliefert wurde kam bald und testete die neue Ware. Ich brauchte nichteinmal ablehnen als das Zeug angetestet wurde, denn mir wurde die Tüte ohnehin nicht angeboten. Aber darüber war ich eigentlich auch dankbar.
Irgendwann gings los. Wir fuhren auf die Party, welche bis dahin mäßig besucht war. Ich bediente mich beim Bier und machte erstmal eine kleine Besichtigungstour. Die Party entwickelte sich noch ganz anständig. Über Blockflöte spielen, Leute aus dem Fenster anpöbeln beziehungsweise sie doch hoch zu bitten bis saudoofe Sachen auf Klebeband zu schreiben und das irgendwem heimlich auf den Rücken zu kleben. Kindisch für einen 29 jährigen, aber witzig. Als das Bier nicht mehr reichte, um den Pegel des besoffen sein auf dem Pegel der Party zu halten, griff ich zur Schöpfkelle, die in diesem Eimer auf Tauchfahrt war. Dieser war vielleicht noch zu 1/3 mit echt eigenartiger Bowle gefüllt. Aber Ansprüche hatte ich zu der Zeit sowieso nicht mehr. Um ehrlich zu sein trinke ich auch weniger wegen des Geschmacks, als viel mehr um die Wirkung.
Natürlich war sie auch auf der Party, aber ohne diesen Typen. Zumindest kann ich mich nicht mehr daran erinnern ihn da gesehen zu haben. Sie tanzte, wir sprachen ab und zu und wir bedienten uns auch bei der Bowle.
Irgendwann stand ich mit einem der dortigen Bewohner in der Küche. Wir packten uns jeweils ein bisschen Essen zusammen. Sie kam rein flüsterte ihm etwas zu, woraufhin er die Küche verließ. Sie schloss die Tür, setzte mich auf einen Stuhl und sie sich auf meine Beine und küsste mich. Ich war komplett überwältigt. Nach ein paar Sekunden Verwunderung realisierte ich was gerade passierte und begann ihre Aktion völlig zu genießen und zu erwidern.
Stunden später trafen wir uns unten auf der Straße. Ob das zufällig passierte oder geplant war, kann ich gar nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich schloss mein Fahrrad auf. Sie hatte sich mit dem Auto bringen lassen. Also gingen wir Heimwärts. Was in diesem Falle zu ihr bedeutete. Doch schon vielleicht 200m weiter hielt sie ein Taxi an. Ich stellte mein Rad an die Seite und setzte mich zu ihr auf die Rückbank.

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